Gesamt-Energieausbeute

Wir betrachten die Durschnittswerte der Leistung, die von den Energiewandlern des Öko-Trimarans (Solarzellen, Windturbine und Wellenkraftwerk) als Nutzenergie umgesetzt wird, auf der Grundlage der hier angenommenen Szenarien. Außer im "worst case" liefern die Wellen den größten Anteil, im nördlichen Szenario sogar über 90% (siehe Tabelle ganz rechts). Das südliche Szenario hatten wir im Mittelmeer lokalisiert, wo die Wellenenergie nur etwa ein Zehntel der Werte der Nordsee erreicht (nördliches Szenario). Trotzdem liefern auch im Süden die Wellen noch zwei Drittel der Leistung.

Sollte ein tatsächlich gebauter Öko-Trimaran nur innerhalb des nördlichen Szenarios operieren, stellt sich die Frage, ob man hier nicht gleich auf die
Energiequellen Sonne und Wind
verzichten könnte. Dagegen spricht allerdings die sehr ungleiche räumliche Verteilung der Wellenenergie; Jachten liegen oft lange Zeit im Hafen, und auch im Wellen-"Schatten" von Inseln, in Buchten
Gesamtenergie 
usw. sind keine oder nur schwache Wellen vorhanden, wohl aber meist Wind und Sonne.
Umgekehrt ist dann der Beitrag der Wellen auf offener See - ganz besonders bei Ozean-Überquerungen - noch deutlich höher als die hier dargestellten Durchschnittswerte.

Von den hier dargestellten Werten geht der Bordstrom ab - der Rest ist zum Schiffsantrieb vorgesehen. Besonders im südlichen Szenario liegt der direkt umgesetzte Ökostrom weit unterhalb dessen, was bei konventionell mit fossilen Treibstoffen betriebenen Jachten üblich ist. Das ist der Grund, warum der Öko-Trimaran von vorneherein für eine hohe Speicherkapazität konzipiert wurde. Erst unter Inanspruchnahme der Energiereserven, die während der bei großen Jachten üblichen langen Liegezeiten gesammelt wurden, ergeben sich zufriedenstellende Leistungswerte. (siehe Seite "Motorleistung").

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