Steuerung

1. Ausgangsposition: Das Steuerruder am vorderen Schwimmer
ist geradeaus nach hinten gerichtet. An dieser Stellung des
Steuerruders relativ zum Schwimmkörper ändert sich
nichts, wenn letzterer durch den Wellengang
 nach rechts oder links gedreht wird.
2. Das Steuerruder wird nach backbord um-
 
gelegt. An dem Kurs ändert das zunächst
gar nichts, die Wirkung betrifft aus-
schließlich den vorderen Schwim-
mer (siehe nächste Phase).

3. Der vordere Schwimmer dreht
                          sich nach backbord

4. Jetzt erst ändert sich der Kurs des Schiffes
insgesamt: der vordere Schwimmer wirkt selbst wie
ein Steuerruder, welches das Schiff nach backbord
umlenkt. Die hinteren Schwimmer folgen der Bewegung passiv.

Die Übertragung der Steuerbewegungen vom Steuerrad auf der Brücke zum Steuerruder am vorderen Schwimmer erfolgt so, dass sich die passiven Bewegungen des Schwimmers im Wellengang nicht auf die Stellung des Steuerruders auswirken. Das heißt: Drehen des Steuerrades bewegt das Steuerruder nur relativ zum Schwimmer, nicht relativ zum Hauptrumpf.

Die hinteren Schwimmer folgen  einem Kurswechsel  passiv, weil ihre vertikale Rotationsachse im vorderen Teil liegt (Gierstabilität). Somit nehmen sie auch beim Durchfahren einer Kurve immer eine Stellung mit minimalem Fahrtwiderstand ein. Insgesamt ergibt sich damit ein deutlich geringerer Fahrtwiderstand in Kurven als bei einem konventionellen Schiff. Siehe hierzu die Seite "Kurven-Fahren".
   Die Manövriermöglichkeiten unter beengten Verhältnissen - z.B. im Hafenbereich - werden auf einer eigenen Seite gezeigt.
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