oeko-trimaran

Energiemanagement

Die zentrale Frage dieses Schiffsprojektes ist: Wieviel Energie kann der Öko-Trimaran aus Sonne, Wind und Wellen gewinnen, wieviel dieser Energie, die nicht sofort verbraucht wird, kann gespeichert werden, und wieviel Energie steht schließlich aus beiden Quellen: Direktzufluss und Speicher - für den Verbrauch an Bord und vor allem für den Antrieb zur Verfügung?  Diese Fragen können nur aufgrund von Szenarien beantwortet werden, d.h. von Annahmen über die Operationsgebiete des Schiffes (z.B. im Mittelmeer mit viel Sonne und weniger Wind & Wellen als in nördlichen Meeren) - das sind die örtlichen Szenarien - und über die Betriebsweise des Schiffes - also über das Verhältnis von Reise- zu Liegezeiten und über die durchschnittlichen täglichen Betriebsteiten der Motoren  - das sind die

Betriebsszenarien. Auf der Seite "Motorleistung" erfahren Sie, welche Leistung (kW oder PS) unter den genannten Voraussetzungen die Motoren erbringen können. Zusammen mit einer Annahme über den Wasserwiderstand kann auch eine  grobe Abschätzung der Geschwindigkeit des Schiffes vorgenommen werden. Im Kapitel "Energiespeicher" wird beschrieben, wie der überschüssige el. Strom, der während der Liegezeiten anfällt, in einem Elektrolyseur aus Wasser   Wasserstoffgas erzeugt. Dieses wird auf  700 bar komprimiert und in Wasserstoff-Druckbehältern gespeichert. Bei Bedarf kann eine   Brennstoffzelle das Wasserstoff-Gas wieder in el. Strom umwandeln, der dann zusätzlich zu dem direkt eingespeisten Strom zur Verfügung steht.
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